In vielen Branchen (z. B. Baustoffe, Holz, Dämmstoffe, Metall/Plattenware, Glas, Schüttgüter oder Zuschnitt-/Konfektionsgeschäft) wird nicht „pro Stück“ verkauft, sondern pro Quadratmeter oder Kubikmeter. In der Praxis führt das im Standardprozess oft zu manuellen Umrechnungen, uneinheitlichen Mengendarstellungen und vermeidbaren Fehlern in Angebot, Auftrag und Rechnung.
Mit unserer Customization erweitern wir den Standard-Verkaufsprozess in Haufe X360 um die Möglichkeit, Artikel auf Basis von Flächen- oder Volumenmaßen zu verkaufen – inklusive automatischer Mengenermittlung und sauberer Preislogik.
Zielbild
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Anwender erfassen im Verkaufsbeleg die relevanten Maße (z. B. Länge × Breite oder Länge × Breite × Höhe).
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Das System berechnet daraus automatisch die Verkaufsmenge in m² bzw. m³ (oder einem entsprechend hinterlegten Flächen-/Volumenmaß).
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Die Preisermittlung sowie die Mengendarstellung in den Belegen bleibt konsistent über den gesamten Prozess (Angebot → Auftrag → Rechnung).
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Die im System hinterlegte Basismengeneinheit wird korrekt verarbeitet, sodass keine „Schattenlogik“ in Excel oder Freitextfeldern entsteht.
Funktionsumfang (high-level)
1) Automatische Mengenermittlung aus Belegparametern
Je nach Artikel/Use Case unterstützt die Erweiterung die automatische Berechnung der Verkaufsmenge, typischerweise z. B.:
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Fläche: Länge × Breite → Ergebnis in m²
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Volumen: Länge × Breite × Höhe → Ergebnis in m³
Die Anwender erfassen die Parameter direkt im Beleg; die Menge wird daraus abgeleitet und für die weitere Verarbeitung verwendet.
2) Durchgängigkeit in den Verkaufsbelegen
Die Erweiterung wirkt in den relevanten Verkaufsdokumenten, u. a.:
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Angebot
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Auftrag
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Rechnung
Damit bleibt die Logik durchgängig und es entstehen keine Brüche zwischen Vorstufe und Abrechnung.
3) Preislogik und Mengendarstellung konsistent
Die Customization stellt sicher, dass:
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die Menge im Beleg nachvollziehbar dargestellt wird (inkl. berechnetem Ergebnis),
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die Preisermittlung zur berechneten Verkaufsmenge passt,
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die hinterlegte Basismengeneinheit im System korrekt berücksichtigt wird.
Typische Problemstellungen, die wir damit lösen
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Manuelle Umrechnung (m²/m³) im Vertrieb, oft je Mitarbeiter unterschiedlich
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Falsche Mengen/Preise durch Tippfehler oder Rundungen
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Intransparente Belege („Wie kam diese Menge zustande?“)
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Aufwändige Nacharbeit bei Reklamationen oder internen Rückfragen
Einsatzszenarien aus der Praxis
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Platten-/Zuschnittgeschäft: Verkauf nach m², Eingabe von Länge/Breite pro Position
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Volumengüter: Verkauf nach m³, Eingabe von L×B×H oder vergleichbaren Parametern
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Wiederkehrende Angebote/Aufträge mit variablen Maßen je Auftrag
Erweiterungsoptionen
Folgende Erweiterungen sind optional (nach Aufwand) möglich:
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zusätzliche Maßeinheiten (z. B. Sonderformate, alternative Einheiten)
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weitere Berechnungslogiken (z. B. Verschnitt-/Zuschlagslogik, Rundungsregeln, zusätzliche Parameter)
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projektspezifische Anpassungen an Artikel- oder Beleglogiken