Projektzeiten in Haufe X360 2026R1: Zeiterfassung per Klick und mobil

Projektzeiten in Haufe X360 2026R1: Zeiterfassung per Klick und mobil

Release-Hinweis: Die beschriebenen Funktionen basieren auf der Haufe-X360-Webinarpräsentation vom 28. Oktober 2026. Der konkrete Funktionsumfang kann von aktivierten Modulen, Berechtigungen, Konfigurationen und dem Stand der jeweiligen Kundeninstanz abhängen. Prüfen Sie neue Abläufe zunächst in einer geeigneten Testumgebung.

Zeit ist in vielen Projekten eine zentrale Abrechnungs- und Steuerungsgröße. Je später sie dokumentiert wird, desto schwieriger wird die korrekte Zuordnung. Die Haufe-Präsentation zeigt für 2026R1 eine vereinfachte Erfassung von Projektzeiten – direkt im ERP und über eine mobile Anwendung.

Zeiten direkt am Projekt erfassen

Die Erfassung wird mit einer Start-/Stopp-Logik vorgestellt. Statt Zeiten aus Notizen zu übertragen, können Mitarbeitende die Arbeit an einem Projekt zeitnah dokumentieren. Das kann den Aufwand für Nacherfassungen reduzieren.

Abbildung: Projektaufgaben in der Haufe-X360-Oberfläche (Haufe-X360-Webinar, Folie 34).

Mobile Zeiterfassung

In der gezeigten Mobile App kann eine Zeiterfassung gestartet, pausiert und beendet werden. Das ist für Mitarbeitende interessant, die nicht ständig an einem Büroarbeitsplatz arbeiten.

Abbildung: Mobile App: Zeiterfassung starten und pausieren (Haufe-X360-Webinar, Folie 35).

Vom Zeitstempel zur Projektabrechnung

Die Präsentation zeigt folgende nachgelagerte Schritte:

  1. Zeitaktivitäten erzeugen – aus erfassten Zeiten werden weiterverarbeitbare Datensätze.
  2. Genehmigen – je nach eingerichtetem Prozess werden Zeiten kontrolliert und freigegeben.
  3. Auf Projekte buchen – Leistungen werden dem richtigen Projekt zugeordnet.
  4. Projektabrechnung – genehmigte und gebuchte Zeiten können in die Abrechnung einfließen.

Abbildung: Weiterverarbeitung: Zeitaktivitäten, Genehmigung, Projektbuchung und Abrechnung (Haufe-X360-Webinar, Folie 36).

Beispiel aus dem Projektalltag

Ein Consultant arbeitet am Vormittag an Projekt A und nachmittags an Projekt B. Die Zeiten werden unmittelbar im System erfasst. Nach der Genehmigung stehen sie für die Projektbewertung und – sofern vorgesehen – die Abrechnung zur Verfügung. Das reduziert die Abhängigkeit von später ausgefüllten Stundenzetteln.

Welche Regeln sollten vorab feststehen?

  • Wer darf Zeiten für welche Projekte erfassen?
  • Müssen Zeiten genehmigt werden?
  • Welche Tätigkeiten sind abrechenbar?
  • Wie werden Pausen und Korrekturen behandelt?
  • Wie werden Zeitaktivitäten auf Projekte und Aufgaben verteilt?

Checkliste für den Praxistest

  1. Ein Projekt mit zugewiesener Aufgabe auswählen.
  2. Start, Pause und Ende einer Tätigkeit erfassen.
  3. Den Eintrag im ERP prüfen.
  4. Genehmigungsprozess testen.
  5. Projektbuchung und Abrechnung anhand eines Testfalls nachvollziehen.
  6. Berechtigungen für mobile Nutzer prüfen.

Fazit

Die vereinfachte Zeiterfassung hilft, Projektzeiten näher am tatsächlichen Arbeitsgeschehen zu dokumentieren. Der Mehrwert entsteht durch die Einbindung in den gesamten Projektprozess – nicht nur durch die Stoppuhr.

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Weitere Informationen: Haufe X360 Release 2026R1 – Gesamtüberblick im Forum · easyKaufmann