Mit der EDI-Anbindung werden Geschäftsdokumente zwischen Haufe X360 und EDI-fähigen Handelspartnern strukturiert und automatisiert ausgetauscht. transus übernimmt dabei Konvertierung/Routing und das Partnerprofil; die nxt Middleware koppelt X360 technisch an transus und stellt Schnittstellenlogik, Mapping, Validierung, Protokollierung sowie Statusführung bereit.
Was ermöglicht die Lösung?
Kurz gesagt: weniger manuelle Erfassung, weniger Medienbrüche, schnellere Belegverarbeitung – bei klarer Steuerung, welche Partner und Belegarten per EDI laufen.
Systemrollen (high-level):
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Haufe X360: führendes ERP, Belegerstellung/-verarbeitung
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nxt Middleware: Integration, Mapping/Validierung, Status & Protokollierung
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transus: EDI-Provider (Konvertierung, Partneranbindung, Routing)
Welche Prozesse decken wir typischerweise ab?
Verkaufsseite (Order-to-Cash)
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Kundenauftrag (eingehend): Partner → transus → Middleware → X360
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Lieferschein (ausgehend): X360 → Middleware → transus → Partner
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Debitorenrechnung (ausgehend): X360 → Middleware → transus → Partner
Einkaufsseite (Procure-to-Pay)
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Lieferantenbestellung (ausgehend): X360 → Middleware → transus → Lieferant
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Lieferavis/ASN (eingehend): Lieferant → transus → Middleware → X360 (z. B. Termin-Updates auf Bestellzeilen)
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Kreditorenrechnung (eingehend): Lieferant → transus → Middleware → X360 (Anlage zur Prüfung/Freigabe im Standardworkflow)
Was sind die wesentlichen fachlichen Voraussetzungen?
Damit EDI-Nachrichten sauber geroutet und eindeutig zugeordnet werden können, braucht es eine klare Partner- und Standortidentifikation – in der Praxis über GLN sowie eine gezielte Aktivierung pro Partner/Belegart.
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GLN Rechnungsadresse (Debitor/Kreditor): relevant für Rechnungsprozesse (AR/AP)
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GLN Lieferadresse je Standort: relevant für logistische Prozesse (Lieferung/ASN)
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EDI-Flags/Checkboxen: steuern, welche Belegarten pro Partner tatsächlich über EDI laufen (selektives Onboarding)
Betrieblich wichtig: Doppelverarbeitung vermeiden
Wenn parallel EDI und E-Mail/OCR genutzt wird, sollte pro Lieferant ein führender Kanal definiert werden – sonst entstehen schnell Dubletten (z. B. gleiche Rechnungsnummer über zwei Wege).
Interesse / nächster Schritt
Wenn ihr euch fragt, ob eure Partner/Belegtypen EDI-tauglich sind, wie viel Stammdaten-/Onboarding-Aufwand realistisch ist oder wie ein schrittweiser Rollout aussehen kann:
Schreibt kurz, welche Belegarten ihr abbilden wollt (O2C, P2P oder beides) und ob es mehrere Standorte/Filialen je Partner gibt – dann können wir den passenden Einstieg skizzieren.