Für wen ist dieser Beitrag?
Für Produktmanagement, Vertrieb, Category Management und Verantwortliche, die über Sortiment, Preise, Rabatte und Produktkosten steuern.
Zielbild: Was soll die Auswertung leisten?
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Deckungsbeiträge je Artikel/Produktlinie/Warengruppe sichtbar machen
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Margenhebel identifizieren (Preis/Rabatt, Wareneinsatz, variable Kosten)
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Portfolioentscheidungen fundieren (Push/Stop, Preisstrategie, Einkaufshebel)
Checkliste (Produkt-/Artikel-Sicht)
1) Granularität festlegen
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Auswertung auf Artikel-, Warengruppen-, Produktlinien- oder Bundle-Ebene?
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DB pro Transaktion (Beleg) oder aggregiert pro Periode?
2) DB-Definitionen für Produktsteuerung fixieren
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Umsatzbasis: Listenpreis oder Nettoumsatz (nach Rabatten/Gutschriften/Bonifikationen)?
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Variable Kosten (DB I): Wareneinsatz/Material + transaktionsbezogene Kosten (z. B. Versand je Auftrag, Provision, Payment)
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DB II: produktnah zurechenbare Kosten (z. B. Kampagnenkosten je Produktlinie, Retourenkosten)
3) Produktkosten & Costing absichern
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Wareneinsatz/Materialeinsatz artikelgenau und korrekt?
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Bundles/Sets: definierte Kostenverteilung (Schlüssel, Komponentenlogik)
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Retouren/Gutschriften: Zuordnung zum richtigen Artikel und Zeitraum
4) Preis- und Rabattlogik berücksichtigen
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Rabatte, Skonto, Gutschriften vollständig im Umsatz abgebildet?
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Preisänderungen nachvollziehbar (Versionen/Preislisten)?
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Ausreißer-Check: extrem niedrige DB durch Sonderkonditionen
5) Produktmix und Vergleichbarkeit sicherstellen
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DB-Veränderung: Preis/Menge/Mix unterscheiden (nicht nur „DB runter“)
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Saisonlogik beachten (Vergleich mit passenden Perioden)
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Kampagnen markieren (sonst DB-Schwankungen schwer erklärbar)
6) Portfolio-Steuerung operationalisieren
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Top-/Flop-Artikel nach DB (nicht nur Umsatz)
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Mindest-DB-Regeln definieren (Untergrenzen, Freigaben für Sonderpreise)
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Maßnahmen ableiten: Preis, Einkauf, Sortiment, Bundle-Strategie
7) Betrieb & Ownership klären
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Wer pflegt Produktstrukturen (Warengruppe/Produktlinie/Bundles)?
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Wer verantwortet Produktkosten/Wareneinsatzlogik (Einkauf/Controlling)?
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Monatlicher DB-Review: Ausreißer prüfen, Maßnahmen dokumentieren
8) Plausibilitätschecks (monatlich)
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Stichproben: 5–10 Artikel/Belege „nachrechnen“ (Umsatz, Wareneinsatz, variable Kosten)
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Abgleich mit GuV-Summen: Totale plausibel?
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„Unklassifizierte“ Kosten identifizieren (sonst DB verzerrt)
Quickcheck (30 Sekunden)
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Nettoumsatz inkl. Rabatte/Gutschriften sauber?
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Wareneinsatz artikelgenau belastbar?
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Bundles/Retouren sauber zugeordnet?
Wenn nicht: erst Daten-/Zuordnungsregeln stabilisieren, dann DB-Portfolio steuern.